Gefährliche Stolpersteine

Wenn man die Hornbachstrasse Richtung See fährt findet man bei der Kreuzung zur Seefeldstrasse einen gefährlichen Stolperstein mit 3 bis 4 cm Absatz (sowie andere unangenehme Bordsteine). Ohne Mountainbike schafft man es nur mit Tempo 5.
Übrigens sind alle senkrechten Strassen zur Seefeldstrasse genauso schlecht gebaut. Wäre es möglich die Situation dort zu verbessern?

Created on: 8/1/2022

zweiracabrio

Das ist auch weiter vorne an der Seefeldstrasse verbaut und da wär ich mal fast umgefallen, weil ich nicht im 90° Winkel drüberfuhr sondern in einem spitzen Winkel, weil das Tram hinter mir drängte und ich diesen blöden Absatz nicht realisierte...

Erinnert mich etwas an Tramschienen...
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simonp

Und ich beobachte immer wieder wie Leute im Rollstuhl auch Schwierigkeiten haben über diese Kante zu fahren.
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olgaundfritz

Für die blinden Mitmenschen gäbe es vielleicht auch die Möglichkeit mit den weissen Streifen wie an den Tramhaltestellen und am Bahnhof. Ich möchte hier eigentlich nicht Minderheiten gegeneinander ausspielen. Wenn der MIV wirklich abgebremst werden soll gibt es sonst die Möglichkeit "Schwellen-Ruedi" (Google). Die in den 80er Jahren gebauten Schwellen bremsen auch heute noch den MIV in den Quartieren auf eine erträgliche Geschwindigkeit ab. Zudem halten sie auch die Spoiler-Fraktion zuverlässig fern ;-)
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simonp

Es fehlt immer nach wie vor der Umsetzungswille der Stadt... Sehr schade und unverständlich für eine Stadt, die so viel verspricht und viel Kommunikation macht (siehe hier zum Beispiel https://www.stadt-zuerich.ch/site/velo/de/index/randsteine.html). Man sollte in 2022 nicht mehr darüber sprechen müssen. Eine gute Veloinfrastruktur sollte bis ins Details geplant werden, damit sie überhaupt funktionnieren kann.
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Stadt Zürich

Möglich wäre es schon. Ob es gemacht wird, ist fraglich. Warum nicht konsequent solche Randsteine verbaut werden, wissen wir auch nicht: https://www.stadt-zuerich.ch/ted/de/index/taz/erhalten/standards_stadtraeume_zuerich/elementkatalog_auswahl/belaege_randabschluesse/randabschluesse/abgesenkter_randstein_schraeg_ohne_anschlag.html
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Stadt Zürich

RN 16/36 kann auch von Blinden und Sehbehinderten ertastet werden. Das wurde im Rahmen des Randsteinlabors ausgiebig getestet: https://hindernisfreie-architektur.ch/normen_publikationen/randsteinlabor-testbericht/
Abgesehen davon: Es stürzen nicht nur Velofahrende über Vertikalversätze, sondern auch Zufussgehende.
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stadt-fully_emtb-fahrer

@positivist ich kann schon verstehen, dass als Blinder so Kanten toll sind, aber da sollten wir als Gesellschaft vielleicht lieber gratis Taxi euch anbieten, als uns über die Kanten zu ärgern. Das Problem ist doch auch, dass hier für blinde die Kreuzung, wegen des durchgezogenen Gehsteigs gar nicht ersichtlich ist.
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positivist

Eigentlich beschämend im Namen der Stadt Zürich zu antworten, als gäbe es keine blinden Mitmenschen. Leider passt es zur hier gelebten Ideologie selbst Fussgänger, darunter auch Schwerhörige, Taube, Sehbehinderte und Blinde, dem Bequemlichkeitswahn der Velolobby unterzuordnen. Mischfahrbahnen mit Tramgleisen sind zwingend mit taktil erfassbarem Vertikalversatz (30 mm schräg oder 50/60 mm vertikal) auszuführen, alles andere ist schlicht kriminell.
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velo_parkt_mit_gleisanschluss

Das ist ehrlich. Mit bikeable.ch hat die Stadt aber eine Handhabe, bei der Ausschreibung sowie dem Monitoring der Bauarbeiten. Den Randstein gemäss ASTRA schräg zu verbauen macht den Trottoirübergang als solchen auch besser erkennbar als nur unzureichend abgeschliffen.
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