Schon wieder

Rot steht wohl für blut...

Erstellt am: 10.6.2020

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Nur LKW mit Abbiegeassistent zulassen....
So wie London – dort herrscht im Innenstadtgebiet ab 2020 für LKW ohne Abbiegeassistent Fahrverbot.
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Die 100 Prozent sichere Variante wird es nicht geben. Wichtig ist auch das man als Velofahrer aufmerksam ist. Vorallem bei Lastwagen. Lieber einmal mehr Bremsen oder anhalten. Beim Lastwagen ist das Problem, das wenn man genau neben dem Führerhaus steht, der Fahrer einem nicht sieht, auch wenn er noch so gut schaut. Und auch nicht trotz aller Technischen Hilfsmittel, man ist dort defintiv im Toten Winkel.
Ich finde trotz aller Baulichen Massnahmen die auf alle Fälle gemacht werden müssen, gilt auch die Prävention nicht zu vergessen. Wenn ich sehe wie manche mit ihrem Velo durch die Stadt Eiern da wird mir Angst und Bange.
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Sorry das ist einfach nicht korrekt. LKWs mit allen vorgeschriebenen Spiegeln erlauben es dem Chauffeur, Dich auch zu sehen, wenn Du direkt neben seiner Beifahrertüre stehst. Dort oberhalb muss er nämlich den sogenannten Anfahrspiegel haben. Zusammen mit den anderen Spiegeln kann der Chauffeur alles sehen, somit ist der Tote Winkel nicht mehr existent! Aber dazu müssen die Spiegeln natürlich auch korrekt eingestellt sein und er muss auch reinschauen. Und beim Abbiegen Schrittempo und natürlich keine Vorhänge und Wimpel an den Scheiben (sieht man auch sehr oft, auch wenn es illegal ist!)
Natürlich stelle ich mich selber auch nicht direkt neben den LKW, ABER es kommt immer wieder vor, dass Du als Velofahrer von hinten vom LKW überholt wirst und dann weiter vorne will der abbiegen – obwohl er Dich ja gesehen haben müsste. Willst Du Dich dann in Luft auflösen? Für mich ist es klar, der Tote Winkel wird nur noch gepredigt, um die Verantwortung auf die Schwächsten zu schieben; die grösste Gefahr sind die gestressten und unaufmerksamen Chauffeure. Dann müssen auch Abbiegeassistenten her oder Glasscheiben-Türen bis zum Boden.

Gut illustriert hier:
https://velocityruhr.net/blog/2018/08/26/lkw-spiegel-korrekt-einstellen/
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In Winterthur haben sie teilweise Spielgel bei den Ampeln angebracht z.B. an der Kreuzung Wülflingerstrasse-Neuwiesenstrasse, damit die Velofahrenden auf dem Velostreifen gesehen werden. Aber eben, sie müssten beachtet werden...

Wobei ich mich grad frage, am Urban Bike Festival vor 2 Jahren hat die Polizei einen LKW aufgestellt, der hatte vorne ca. 3m toter Winkel und rechts bis weit nach hinten sowieso. Sie haben Velos hingestellt und Bänder gezogen, doch das war alles "unsichtbar" aus dem Fahrsitz...
Hat die Polizei da ein altes Modell an LKW erwischt oder einer ohne die nötigen Spiegel? Bzw. sind diese Spiegel nur nötig in DE aber nicht der CH?

Auch auf der Website der Stadtpolizei findet sich etwas Entsprechendes
https://www.stadt-zuerich.ch/pd/de/index/stadtpolizei_zuerich/praevention/verkehrsunfallpraevention/Toterwinkel.html

Zudem wenn ich das Bild der Stadtpolizei anschaue, weshalb ist der Velosack nicht deutlich länger, so dass Velos auch vom LKW aus sichtbar sind und der Zebrastreifen sowieso?
Hab gleich mal geschrieben...
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Die Spiegel sind auch in CH vorgeschrieben, seit 2009...
https://www.astra.admin.ch/astra/de/home/dokumentation/medienmitteilungen/anzeige-meldungen.msg-id-16714.html
Aber ist einfacher die "Opfer" zu erziehen als die "Täter".
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Danke für den Link zum Film mit Nahtoderlebnis!

Es ist an jeder Stelle derselbe Schlamassel, wenn Velos weg sind von der Strasse und gradaus fahren wollen, aber die Autos von hinten mal schnell überholen, um rechts abzubiegen...

Dieses Nahtoderlebnis-Feature für Velofahrende wurde letztes Jahr auch bei der Stauffacherbrücke eingebaut
https://bikeable.ch/entries/tJ6pDFTGMEbo6tDkM
Davor wars deutlich angenehmer dort zu fahren, als die Velos auf der Strasse fahren durften. Heute habe ich faste jedes 2. oder 3. Mal wenn ich dort durchfahre so ein Nahtoderlebnis wie im Film....

Mit solchen Velonahtodabenteuer-Kreuzungen kann man Velofahrende effizient vergraulen und die Kinder erst recht ins Elterntaxi drängen!

Bei Verkehr halte ich jeweils die linke Hand raus, das hilft, kann aber nicht die Lösung sein, um unbehelligt gradaus fahren zu können. Meines Erachtens müssten erhöhte Velostreifen mind. 10m vor der Kreuzung wieder auf die Strasse geführt werden, denn auf gleicher Ebene mit den Autos passieren diese Art von Nahtoderlebnissen markant weniger häufig...

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Offenbar steht noch gar nicht fest, ob das ein klassischer Rechtsabbiege-Unfall war. Es hiess, der LKW habe geradeaus nach Schlieren gewollt (stand aber auf den Pressebildern klar in die Freihofstrasse eingebogen – oder wurde er der Bergung wegen bewegt?) und die Velofahrerin sei links (!) vom LKW gelegen. Aber grundsätzlich sind diese freien Rechtsabbieger – geradeaus und Abbieger haben gleichzeitig grün – immer saugefährlich. Hier übrigens auch für die Fussgänger auf dem Fussgängerstreifen, ich wohne hier und wenn es grün wird, schaut man besser kurz nach hinten, ob einer mit T50 um die Kurve schiessen will, um noch rasch die Grünphase zu erwischen. Dass da dann auch kein Schulterblick mehr gemacht wird, ist ja klar... :(
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Das mit dem Rechtsabbiegen und dem Zebrastreifen ist auch ein Thema bei der Strauffacherbrücke, da hat der MIV nicht nur Konflikte mit den Velofahrenden...
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https://www.20min.ch/story/velofahrer-wird-von-lkw-ueberfahren-und-stirbt-868521872983
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https://www.facebook.com/haltbar.macher/videos/1752200004885258/?

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